Für immer Abschied von einem geliebten Tier zu nehmen, ist schmerzhaft
...denn nur wer gibt – dem wird gegeben.

Die Zeit ist gekommen, Ihrem langjährigen Begleiter ein letztes Mal Danke zu sagen:

  • Danke für das kostbare Geschenk an Zuneigung
  • ... für die Freude, die Ihnen zuteil wurde
  • ... für die Treue, für die Bescheidenheit
  • ... für das Lachen, für all die glücklichen Momente
  • ... für das unvergleichliche Gefühl und die einzigartige Verbundenheit

 

Danken Sie mit einer letzten Geste, mit einem Geschenk, einem letzten Ruheplatz, den es so kein zweites Mal gibt und der genauso einzigartig ist, wir Ihr Tier.

Jede Urne ist:

  • ein handgefertigtes Einzelstück
  • ein Unikat
  • individuell und voller liebevoller Details

 

Denn nur die eigene Erfahrung, ein geliebtes Tier zu verlieren und für immer Abschied nehmen zu müssen, war Anlass der Künstlerin Uschi Leonhardt, Urnen zu entwerfen – fern ab von anderen Massenprodukten. Diese Urnen zeugen von Liebe, von Respekt von einer Schönheit, die vergleichbar ist mit der emotionalen Verbundenheit zu Ihrem Tier.

Mit Paul – meinem letzten Kater – fing alles an.
Als Paul starb (Komma) sollte er auf keinen Fall beim Tierarzt bleiben, denn das bedeutet: Tierverwertung. Und da kein eigener Garten und auch kein Grundstück zur Verfügung stand und ein Vergraben im Wald auch nicht in Frage kam – schließlich sollte er nicht von anderen Tieren aufgefressen werden – ließ ich ihn kremieren. Ich wollte den Kater bei mir wissen, dieser Gedanke war mir sehr lieb, denn nur so wären wir nicht ganz und gar voneinander getrennt. Nach der Kremierung machten wir uns gemeinsam auf den Weg. Paul lag nun versiegelt und in anderer Form auf der Rückbank meines Autos und ich steuerte uns durch die Stadt, wir waren Suche nach einem schönen Gefäß. Tagelang klapperten wir sämtliche Trödel- und Antiquitätenläden ab – eine kleine Urne, die schön und liebevoll gearbeitet und zudem freundlich wirken sollte, hatte ich in meiner Vorstellung – aber gefunden haben wir nichts, nicht einmal annähernd etwas, was meinen Vorstellungen entsprach. Und bevor es weiter ging, musste erst mal ein Provisorium her. Wir fanden eine hübsche alte Teedose, zugegeben, es war nicht der schönste Ort für Paul, aber dennoch war diese alte Dose allemal liebevoller, freundlicher und hübscher anzusehen, als die Massenproduktionen, die sich Tierurnen nennen.

Wir fuhren ins Atelier. Ich überlegte, was ich tun könnte, denn mit dem, was ich gesehen hatte, war ich mehr als unzufrieden. Mein Blick ging durch das Atelier und dann, ganz plötzlich und mit einem sicheren Gefühl, betrachtete ich die vorhandenen Hölzern. Holz in bearbeitetem und rohem Zustand – schließlich arbeitete ich seit mehr als 2 Jahren mit diesem Material – und so kam mir die Idee. Alles war da, Holz, Leisten, Werkzeuge, Schrauben, Kleber, Blüten, Schmuck, Girlanden, Stoffe – eben alles, was sich so im Laufe der Jahre im Atelier ansammelt. Peu à peu erarbeitet ich die Form und fand eine optimale Verarbeitung des Holzes, das Ausschmücken des Innenraumes war und ist genauso wichtig, wie das Gestalten der äußeren Fläche. Die Urne sollte hell, freundlich und mit liebevollen Dingen ausgeschmückt sein. Und seitdem schläft Paul in dieser Urne und wohnt nach wie vor noch bei mir…